DAS GOLD DER KRÄHEN. LEIGH BARDUGO.

 Keine Klageweiber, keine Beerdigungen.

– Leigh Bardugo

INFOS

Erschienen: 09/2018
Verlag: Knaur
Seitenzahl: 592
ISBN: 978-3426654491
Preis: 16,99€ [D]

Leseprobe

Rezension – Das Lied der Krähen, Bd. 1

INHALT

Nach ihrem großen Coup haben sich die Krähen durch den Verrat Van Ecks überrumpeln lassen, doch an aufgeben ist nicht zu denken. Die Gefangennahme Inejs durch den Krämer entfesselt die Wut der verbliebenen Außenseiter nur umso mehr.

Und so schmieden Kaz, Nina, Matthias, Wylan und Jesper bereits neue Pläne, um das Phantom zu befreien und ihren längst fälligen Lohn schlussendlich doch noch einzufahren.

MEINUNG

Viel zu lange erschien mir die Wartezeit zwischen den zwei Bänden der Dilogie von Leigh Bardugo und das, obwohl gerade mal ein Jahr zwischen den Büchern lag.

Allerdings hat es die Autorin (meines Erachtens nach) geschafft, dass zu Ende des ersten Bandes eine so enge Bindung zwischen dem Leser und den Protagonisten ihrer Geschichte besteht, dass das offene Ende geradezu unerträglich scheint. Wie so viele andere Leser des Buches habe also auch ich den Erscheinungstermin des zweiten Bandes (Das Gold der Krähen) kaum erwarten können.

Dessen ungeachtet besteht bei Reihen ja immer die Befürchtung, der kommende Band könne enttäuschen und seinem Vorgänger nicht gerecht werden. In diesem Fall war die Sorge allerdings völlig unbegründet. Viel schneller noch als der erste zog mich der Folgeband in seinen Bann und entließ mich erst nach beenden des letzten Satzes wieder zurück in die Realität.

Grund hierfür mag wohl sein, dass ich die Grischa-Trilogie nie gelesen habe und somit einige Zeit brauchte, um in den ersten Band einzusteigen und mich im Grischaverse zurecht zu finden.

Wie bereits für den ersten Band, so gilt auch hier: Der Schreibstil Leigh Bardugos ist im wahrsten Sinne des Wortes fantastisch. Er öffnet die Türen zu neuen Welten und lädt dazu ein, sich in den Geschichten der Autorin zu verlieren. Neben der Handlung wurden auch ihre Protagonisten bis ins kleinste Detail ausgearbeitet. Trotz ihrer fantastischen Elemente wirkt die Geschichte somit authentisch und berührt das Herz beim Lesen ungleich mehr.

Dass es in der Fortsetzung der Dilogie wieder turbulent zugeht, versteht sich wohl von selbst. Da ich nicht spoilern möchte, mache ich an dieser Stelle halt und vergebe für den zweiten Band volle Fünf Sterne, da ich diesmal jeden einzelnen Moment der Geschichte einfangen konnte.

Tipp: Wer noch ein Geschenk zu Weihnachten sucht, der macht Fantasy-Liebhabern bei dieser Dilogie ganz sicher eine große Freude.

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Vielen Dank an den Knaur Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

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