WENN’S EINFACH WÄR, WÜRD’S JEDER MACHEN. PETRA HÜLSMANN.

INFOS

Erschienen: 25/05/18
Verlag: Bastei Lübbe
Seitenzahl: 576
ISBN: 978-3404176908
Preis: 11,00€ [D]

INHALT

In den letzten Jahren hat es sich Annika in ihrem Leben als Musiklehrerin an einem renommierten Gymnasium ganz schön bequem gemacht. Damit ist es allerdings schnell vorbei, als sie aufgrund Lehrermangels kurzerhand an die berühmt-berüchtigte Astrid-Lindgren-Schule in einen Problembezirk versetzt wird.

Wild entschlossen, sich ihren Job am Werther-Gymnasium zurückzuholen, hängt sich Annika an der neuen Schule voll und ganz in das Projekt Musical-AG rein. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern möchte sie eine Auszeichnung gewinnen, um ihren alten Schulleiter davon zu überzeugen, wie unentbehrlich sie als Lehrerin für das Werther-Gymnasium ist.

MEINUNG

Zu Petra Hülsmanns Romanen habe ich bereits viel Gutes gehört. Bislang fehlte mir allerdings noch der richtige Ansatzpunkt, um mit einem ihrer Bücher zu starten. Als ich nun den Klappentext von Wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen las, wusste ich sofort, dass dieses Buch mein erstes der Autorin werden würde. Zum Kontext: Auch mein Berufswunsch lautete mal Lehrerin. Über die Zeit habe ich diesen zwar verworfen, dennoch freute ich mich auf eine Lektüre mit Bezug zur Schule. Weiterhin bietet der Alltag mit Schülerinnen und Schülern für gewöhnlich einige Anknüpfungspunkte für nette Geschichten.

In die Lektüre kam ich gut rein, der Schreibstil liest sich flüssig und so verfliegen gut und gerne mehrere Stunden. Mit seinen annähernd 600 Seiten hat der Roman es auch in sich und zählt so zur Freizeitlektüre, die (zumindest in meinem Fall) ausnahmsweise mal nicht direkt nach einem Tag zu beenden ist.

Zur Protagonistin habe ich leider schlecht Zugang finden können, ihre Art zu denken und zu handeln widerspricht vollkommen meiner persönlichen Art. Dank der liebenswürdigen Schülerinnen und Schüler an der Astrid-Lindgren-Schule und weiteren tollen Protagonisten machte das Lesen dann aber trotzdem Freude und letztlich erkennt auch Annika, dass sie sich in ihrer Art (zu) oft durch bereits lange Vergangenes leiten lässt.

Das Buch von Petra Hülsmann hält neben vielen Schmunzel-Momenten auch einige emotionale Augenblicke bereit. Dafür sorgen insbesondere die Schülerinnen und Schüler aus dem Problembezirk. Ein wenig erinnert das Buch dabei schon an Fack ju Göhte, aber das ist ja auch nicht weiter tragisch.

Wenns’ einfach wär, würd’s jeder machen ist für mich ein Roman für zwischendurch. Eine leichte Lektüre, die mit einer schönen Botschaft aufwartet.

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Vielen Dank an den Bastei Lübbe Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

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