BLUESCREEN. DAN WELLS.

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INFOS

Verlag: PIPER
Seitenzahl: 368
ISBN:978-3492280211
Preis: 12,99€ [D]
https://www.piper.de

INHALT

Im Los Angeles des Jahres 2050 sind Realität und Virtualität nicht mehr voneinander zu trennen. Ein Implantat das direkt im Kopf ansetzt, ermöglicht es zu jeder Tageszeit online zu sein. Alltägliche Aufgaben lassen sich so in Sekundenschnelle bewältigen. Eine Lebenswelt die so stark von virtuellen Prozessen abhängt, birgt allerdings auch Gefahren. Eine Tatsache, die auch die Bevölkerung in Mirador zu spüren bekommt. Als eine Freundin von Marisa auf eine harmlos anmutende virtuelle Droge stößt, beginnt ein Spiel um Leben und Tod. Während Marisa die Gefahr bereits früh erkennt, ahnt auch sie nicht welche Wellen die Droge noch schlagen wird. Doch wer lauert hinter der virtuellen Gefahr?

Die Mädchen lassen nichts unversucht, um den Verbrechern das Handwerk zu legen.

MEINUNG

Dan Wells thematisiert in Bluescreen eine Problematik, die durch die fortschreitende Verknüpfung von Virtualität und Realität in unserer Gesellschaft durchaus Relevanz besitzt. Während ich normalerweise selten zu Science Fiction Romanen greife, bekam ich durch dieses Buch endlich mal die Gelegenheit dazu.

Der Schreibstil des Buches ist einfach gehalten, sodass der Fokus beim Lesen auf der Handlung liegt. Authentische Protagonisten, die nicht allzu vielschichtig anmuten, tragen ihren Teil  zum Geschehen bei. Die Charaktere sind dabei allerdings schwer zu durchschauen, sodass mir der Zugang zu ihnen erschwert wurde. Der Lesefluss wird dadurch allerdings nicht gestört. Während bereits auf den ersten Seiten Spannung aufkommt, zögert Dan Wells den Höhepunkt des Buches bis zum Schluss hinaus. Meine anfängliche Neugier konnte ich nur schwer aufrechterhalten. Am Ende wurde ich dennoch positiv überrascht. Eine plötzliche Wendung, die meinerseits völlig unvorhersehbar scheint, stellt den Plot nochmals komplett auf den Kopf. Ein offenes Ende macht zudem Lust auf mehr.

Nachdem ich mir von einem Buch, aus einem mir noch recht unbekannten Genre nicht allzu viel erhofft hatte, bin ich froh mit Bluescreen auf Entdeckungsreise gegangen zu sein. Vielleicht werde ich nun doch häufiger zu Büchern im Science Fiction Regal greifen.

Dreieinhalb Sterne von mir und etwas Luft nach oben, für die Science Fiction Romane die noch folgen.

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