MAX. MARKUS ORTHS.

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INFOS

Erschienen: 21/08/17
Verlag: Hanser
Seitenzahl: 576
ISBN: 978-3446256491
Preis: 24,00€ [D]
Leseprobe

INHALT

Sein Vater führte Max in die Welt der Kunst ein. Revolutionieren musste Max sie mit anderen: Mit Frauen, Weggefährten, Gleichgesinnten, mit seinem Eigensinn. Für die Ideen seines Sohnes hatte der Vater nie viel übrig.

Doch Max geht seinen Weg. Unbeirrt und auf seine ganz eigene Art und Weise erlebt er die Kunst, macht sie sich zu Eigen. Wer möchte darf sich anschließen, auf alle anderen kann er verzichten.

Was nach seinem Tod bleibt: Die Geschichte eines Künstlers und zahlreiche Beweise seines endlosen Schaffensdrangs.

MEINUNG

In einem eindrucksvollen Roman erzählt Markus Orths vom Leben eines großen Künstlers: Max Ernst. Bereits in der Schule thematisiert, hatte ich mich in der Freizeit bislang kaum dem Leben und Schaffen des Künstlers gewidmet. Es schien nicht notwendig.

Und dann erschien der Band von Markus Orths. Ansprechend in seiner Gestaltung und gespickt mit den Worten Sechs Frauen, sechs Lieben, ein Jahrhundert. Mein Interesse war entfacht. Nachdem ich dann noch ein Interview (hier: 5 Fragen an…) mit Markus Orths gelesen hatte, in dem es um entsprechendes Buch ging war klar: Ich musste es lesen.

Mit der Lektüre habe ich mir Zeit gelassen, zu gerne verbrachte ich die Stunden mit Max und seinen Gefährten. Von dessen Kindheit an ist man als Leser quasi sein ständiger Begleiter und bekommt so einiges vom lieben Max mit. Nicht zu unterschätzen ist dabei der Einfluss, den die Frauenwelt auf den Max und der Max auf die Frauenwelt hat. So geht der Künstler stets auf’s Neue mal mehr mal weniger symbiotische Beziehungen ein, nur um letzten Endes zu Gunsten einer anderen Frau, aus der alteingesessenen Zweisamkeit auszubrechen und sich in die nächste Partnerschaft einzufinden. Eifersüchteleien bleiben dabei nicht aus.

Auf eine unfassbar mitreißende, weil humorvolle Art und Weise, erzählt Markus Orths von den Eigenarten des Künstlers, von seinen Höhen- und Sturzflügen, von der einen einzigen immerwährenden Liebe – der Liebe zur Kunst sowie von seinen Partnerschaften, Ehen, Affären, seiner Ménage à trois.

Die Figur Max ist dabei so authentisch gezeichnet, dass man nach Beenden des Buches meint, die Person hinter den Werken tatsächlich zu kennen und ihre Leidenschaft und Hingabe an das künstlerische Schaffen sowie den gewählten Lebensweg nachvollziehen zu können.

Ein wunderbares Werk, das mich der Kunst (und dem Künstler Max Ernst) soviel näher gebracht hat, als ich es mir zu Beginn der Lektüre hätte vorstellen können. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

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Vielen Dank an den Hanser Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

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