TOTENFANG. SIMON BECKETT.

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INFOS

Verlag: Wunderlich
Seitenzahl: 560
ISBN: 978-3805250016
Preis: 22,95€ [D]
http://www.rowohlt.de

INHALT

Als in den Backwaters, einem Mündungsgebiet in Essex eine stark verweste Leiche gefunden wird, ist klar: Hier werden die Kenntnisse eines forensischen Anthropologen benötigt.

Und so nimmt David Hunters ruhiges Dasein an der Universität ein jähes Ende. Mit bester Laune bricht der in Verruf geratene Anthropologe auf, um erneut Aufklärungsarbeit für die Polizei zu leisten.

Doch bei der Untersuchung der Leiche geraten die Sachverständigen schnell an ihre Grenzen. Während zunächst angenommen wird, dass es sich beim Toten um den verschwundenen Sohn des wohl einflussreichsten Mannes der Region handelt, sprechen die Laborbefunde eine andere Sprache. Auch soll der Leichenfund nur den Anfang einer Serie bislang unaufgeklärter Fälle darstellen.

Während seines Aufenthaltes vor Ort gerät David Hunter von einem Unglück in das nächste und stößt dabei auf eine unglaubliche Verkettung von Ereignissen.

MEINUNG

Wie viele andere habe auch ich den fünften Band der David-Hunter-Reihe lange herbeigesehnt und endlich ist er da.

David Hunter ist zurück und in Bestform. Sympathisch wie eh und je, setzt der forensische Anthropologe die Ereignisse in Gang. Wenn auch nicht unfehlbar, so ist er doch immer fokussiert und sieht häufig Zusammenhänge für die andere augenscheinlich blind sind. Mit seiner authentischen Art hat sich David Hunter inzwischen zu einem meiner liebsten Protagonisten gemausert.

Als Leser schlägt man das Buch auf und ist sofort Teil der Geschichte. Der Spannungsbogen lässt nicht lange auf sich warten und sorgt auch diesmal für einigen Nervenkitzel. Der sumpfige Handlungsort, der mich häufig an Runa (Kalte Asche) zurückdenken ließ, trug seinen Teil zur schaurig düsteren Atmosphäre des Buches bei.

Während ich mich zu Beginn der Geschichte noch fragte, in welche Richtung sich die Geschehnisse diesmal entwickeln würden, zog mich das Geschehen von Seite zu Seite tiefer in seinen Bann.

Auch diesmal verschont Beckett den Leser nicht. Vielmehr wartet er mit einigen überraschenden Wendungen auf, sodass die Geschichte bis zum Schluss unvorhersehbar bleibt. Das offene Ende lässt auf mehr hoffen.

Mit dem fünften Fall von David Hunter hat sich Simon Beckett (einmal mehr) selbst übertroffen. Die lange Pause hat der Reihe definitiv keinen Abbruch getan.

Viereinhalb Sterne von mir und eine Empfehlung, an alle die David Hunter lieben.

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