VOM SUCHEN UND FINDEN. KENNETH OPPEL.

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INFOS

Erschienen: 24/07/17
Verlag: Dressler
Seitenzahl: 432
ISBN: 978-3791500409
Preis: 18,99€ [D]

INHALT

Rachel und Samuel teilen eine gemeinsame Leidenschaft: die Paläontologie.

Auf einer Veranstaltung in der Akademie für Naturwissenschaften sollen sich die beiden zum ersten Mal begegnen, doch ihr Aufeinandertreffen steht unter keinem guten Stern: Die Väter von Rachel und Samuel sind Erzfeinde und bekriegen sich bereits seit Jahren.

Als schließlich alle vier in der selben Gegend gedenken ihre Ausgrabungen durchzuführen wird die Lage immer misslicher.

Doch Rachel und Samuel sind nicht so schnell unterzukriegen.

MEINUNG

Ein Hauch von Romeo und Julia und dazu eine Geschichte über Dinosaurier? Es war vorherzusehen, dass ich meine Finger nicht von diesem Buch würde lassen können.

Mit viel Herz führt der Autor den Leser an die Charaktere und das Setting des Buches heran. Die Hauptcharaktere Rachel und Samuel lernen sich auf einer Veranstaltung kennen und verstehen sich auf Anhieb. Blöd nur, dass ihre Väter einige Minuten später zankend auf der Bühne stehen und versuchen sich ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse streitig zu machen. Doch dabei soll es nicht bleiben.

Ein Hinweis eines begeisterten (Hobby-)Fossiliensammlers führt die Paläontologen zur ein und derselben Ausgrabungsstätte und so geht es bei der Suche nach dem König der Dinosaurier (Rex) alles andere als gesittet zu.

In wechselnden Perspektiven erlebt man das Geschehen dabei jeweils aus Rachels oder Samuels Sicht und erhält so zugleich Einblicke in die Gedankenwelt der Protagonisten.

Während die Väter ein offensichtlich kindisches Verhalten an den Tag legen, indem sie ihre Kämpfe vor ihren Kindern, aber auch vor ihren Auftraggebern austragen, wirken die beiden jungen Erwachsenen (ein wenig) reifer und reflektierter. Gemeinsam hecken sie einen Plan aus und bieten ihren Vätern das nötige Kontra, um sie schließlich zur Vernunft zu bringen.

Bei so vielen unterschiedlichen Interessen und Zielvorstellungen geht, wie nicht anders zu erwarten, natürlich einiges schief. Und das nicht zuletzt, weil die Paläontologen sich stets gegenseitig ins Verderben zu stürzen versuchen. Dass die Indianer wenig erfreut über das Eindringen der Wissenschaftler sind verkompliziert die Suche nach dem König der Dinosaurier zusätzlich.

Zeitweise überschlagen sich die Ereignisse, sodass man dem Geschehen beinahe hinterher hechelt. Gerade noch rechtzeitig kühlt die Geschichte jedoch wieder immer wieder ab, sodass man erstmal zu Atem kommen kann.

Vom Suchen und Finden ist eine kurzweilige Liebesgeschichte, gespickt mit Sarkasmus und Wortwitz und dürfte demnach nicht nur für jugendlichen Lesern gefallen.

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Vielen Dank an den Dressler Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

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